grosser Illing

Wanderung auf den großen Illing (1313 m)

Der große Illing ist eine kleine dem Heimgarten vorgeschobene Aussichtskanzel über dem Loisachtal.   Vom Gipfelkreuz hat man einen schönen Blick über das Loisachtal zu den Ammergauer Alpen, auf das Murnauer Moos, sowie zum Hohen Peißenberg und auf den Staffelsee und den Riegsee.

Für eine kleine Feierabendtour ist der große Illing perfekt! Es gibt mehrere Gründe dafür: erstens, die Anfahrt ist kurz, man fährt nur bis Abfahrt Murnau und dann noch ein paar Kilometer weiter bis Ohlstadt, sprich man ist schnell da. Zweitens, es ist ein Berg, der nicht stark frequentiert ist… herrlich!

Drittens: Die Tour ist mit insgesamt 2,5 bis 3 Stunden überschaubar lang und echt abwechslungsreich.

Viertens: Man kann die Tour als Rundtour gehen, was ich persönlich liebe! Außerdem, Dein  Pfadfindergeist wird geweckt, die Tour ist nicht beschildert.

Tourdaten:

 
Aufstieg Aufstieg:  1:40 Stunden
Abstieg Abstieg:  1:15 Stunden
Höhenmeter 610 Höhenmeter

Ohlstadt (730 m) – Großer Illing (1341 m)

Charakter: Leichte bis mittelschwere Bergwanderung, die über Forstwege und kleine Waldpfade führt. Der alternative Abstiegsweg führt an einer Stelle nah an eine Abbruchkante heran, hier ist ein wenig Vorsicht geboten. Der Weg zum großen Illing ist nicht beschildert, daher ist ein wenig Orientierungsvermögen notwendig.

Anfahrt: Autobahn München – Garmisch, Ausfahrt Murnau. Nach der Autobahnausfahrt rechts Richtung Ohlstadt abbiegen. Die Abfahrt nach Schwaiganger noch links liegen lassen und bei der nächsten Gelegenheit links nach Ohlstadt abbiegen. Im Ort nach einer langgezogenen Rechtskurve gleich nach dem Eiscafé Maier links in die Hauptstraße einbiegen. Nach 400 Metern am Ende der Hauptstraße bei der Verzweigung schräg rechts in die Heimgartenstraße fahren und bei der nächsten Gelegenheit links und gleich wieder rechts fahren. Dann der Heimgartenstraße immer geradeaus bis zum Wanderparkplatz folgen.

Aufstieg: Wir starten am Wanderparkplatz am Ende der Heimgartenstraße in Ohlstadt und folgen der Forststraße ostwärts. Am Waldrand treffen wir auf einen Wegweiser. In der Folgezeit halten wir uns an die Ausschilderung Richtung Heimgarten (Weg Nr. 441). Wir spazieren über den Forstweg in den Wald hinein und gelangen nach fünf Minuten zu einer Weggabelung. Dort halten wir uns rechts Richtung Heimgarten und Rauheck und lassen somit den Abzweig zum Rötelstein links liegen. Fünf Minuten später gabelt sich der Weg nochmals. Hier wählen wir den linken (oberen) Weg (gelber Wegweiser “Heimgarten”).

Im Anschluss folgen wir dem breiten Forstweg durch den lichten Bergwald und ignorieren alle Abzweigungen. Nach 20 Minuten treffen wir auf eine beschilderte Kreuzung und biegen scharf links ab (Weg Nr. 441, Wegweiser “Heimgarten, Rauheck”). Zwei Minuten später verlassen wir den Forstweg nach rechts (Wegweiser “Heimgarten”) und wandern entlang eines holprigen und teils mit Stufen ausgebauten Pfades über einen bewaldeten Rücken steiler bergauf. Nach einer knappen Viertelstunde treffen wir auf einen Forstweg, überqueren diesen und gehen weiter geradeaus. Zehn Minuten später gelangen wir zu einer großen Kreuzung.

Nun muss man seine Augen offen halten: Zuerst biegen wir an der Kreuzung links ab (Weg Nr. 443, Wegweiser “Heimgarten über Kaseralm”). Nur zwei Minuten später verlassen wir den breiten Forstweg nach einer sanften Rechtskurve über einen gut sichtbaren Waldpfad nach links. Nach einem kurzen Anstieg wandern wir in mäßiger Steigung über einen bewaldeten Rücken in nordöstlicher Richtung. Nach zehn Minuten bringt uns der Weg an die Felswände des Illing heran. Nun wendet sich der Pfad nach rechts und quert in einen steileren Grashang hinein. In Serpentinen bringt uns der Pfad schließlich auf die Gipfelfläche des großen Illing hinauf. Zuletzt halten wir uns auf der licht bewaldeten Gipfelkuppe an einer Verzweigung links und erreichen kurz darauf das Gipfelkreuz, das an einer etwas tieferen Stelle steht.

Abstieg: Vom Gipfelkreuz gehen wir über den Hinweg wenige Schritte hinauf zur nicht beschilderten Verzweigung. Nun biegen wir links ab und wandern in westlicher Richtung die licht bewaldete Gipfelflanke hinab. Der Pfad bringt uns nach wenigen Minuten nah an eine Abbruchkante heran. Von hier kann man noch einen letzten Blick zum felsigen kleinen Gipfel des großen Illing, der senkrecht zum Loisachtal hin abbricht, werfen. Auch zum Heimgarten, der sich über dem Illing erhebt, hat man von hier nochmal einen schönen Blick. Kurz darauf bringt uns der Weg wieder von der Kante weg und leitet uns einen breiten bewaldeten Hang hinunter.

Achtung, der Abzweig ist leicht zu übersehen: der Pfad dreht nach Süden ab und bringt uns in Serpentinen steil hinunter zu einem Forstweg, den wir eine knappe halbe Stunde nach Aufbruch am Illing-Gipfel erreichen. Wir überqueren den breiten Forstweg und bleiben weiter am Waldpfad. 

(Wir hatten beim ersten Mal den falschen Weg genommen, sind auch auf den Forstweg, aber circa 50 Meter nach einer Kurve gestoßen. Hier muss man dann den Forstweg ein wenig bergauf ungefähr 50 Meter zurücklaufen und dann in den unten beschriebenen Pfad nach rechts abbiegen.)

Fünf Minuten später mündet unser Pfad bei einem Bachlauf in einen weiteren Forstweg. Nun folgen wir dem Forstweg bergab und treffen kurz darauf eine Verzweigung, die wir vom Aufstieg her schon kennen. Nun gehen wir geradeaus und folgen dem Aufstiegsweg innerhalb der nächsten knappen Dreitviertelstunde hinunter zum Wanderparkplatz in der Heimgartenstraße.

Oder man biegt nach ca. der Hälfte der Strecke links in einen  Pfad, der  zu den Kaltwasserfällen und dann ebenfalls zum Wanderparkplatz zurückführt. 

Tipps:

-Die Tour kann man mit Hund gehen, wenn er schon etwas erfahrener ist. Bailey ist 13 Monate alt und war mittlerweile schon bei einigen Wanderungen dabei und ist trittsicher 🙂

– Wir haben oftmals nach einer Wanderung Lust auf ein Eis, da kam uns das Eiscafe Maier in Ohlstadt gerade recht, wo wir noch ein halbes Stündchen saßen und uns ein leckeres Nuss-, Schoko- und Stracciatella- Eis gönnten. Gegenüber vom Café sahen wir ein italienisches Restaurant… vielleicht kehren wir da beim nächsten Mal ein.

Alles Liebe

Andrea

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